Tipps zum Aufenthalt in Vietnam


Ein langfristiger Aufenthalt in Südostasien, insbesondere Vietnam sollte man einige wichtige Regeln beachten um vor eventuellen bösen Überraschungen geschützt zu sein. Das wunderschöne Land mit dem klangvollen Namen Vietnam hat weitaus andere Regeln als man sie von Europa oder Deutschland her kennt. Wenn man die folgenden Tipps und Ratschläge aufmerksam beachtet, wird sich der Umgang mit den einheimischen Gepflogenheiten sehr vereinfachen und man findet sich auch hier problemlos zurecht. Die nun aufgeführten Hinweise stammen aus meinen eigenen Erfahrungen als Auswanderer nach Vietnam:

Der richtige Umgang mit Zahlungsmitteln

Wenn man sich in Vietnam aufhält, sollten Sie immer ausreichend Bargeld in der Landeswährung dabeihaben, in diesem Falle Vietnam Dong, denn so behalten Sie immer den genauen Überblick der anfallenden Kosten beim Erwerb von Waren des alltäglichen Bedarfs, Souvenirs oder auch die erforderliche Rechnung im Restaurant. Selbstverständlich kann man auch in den meisten Hotels, Supermärkten und Gaststätten in Valuta oder per Kreditkarte bezahlen, doch empfiehlt sich in diesem Falle die Zahlung in der heimischen Landeswährung. Denn hierdurch kommen eventuelle Fehler bei der Umrechnung oder ein eventueller Aufschlag zum Wechselkurs erst gar nicht vor. Bargeld kann an fast allen Geldautomaten, welche die wichtigsten Kreditkarten wie Visa, Master Card oder Dinners Club akzeptieren bis zu einem Betrag von 500,00 Euro, diese entspricht in etwa 13.000.000,00 VND abgehoben werden. Hierbei sollte man aber einige Geldautomaten vergleichen, denn die dafür berechneten Gebühren weisen deutliche Unterschiede auf. Der Umtausch von Bargeld, in diesem Falle Euro in VND, sollte in Schmuckgeschäften vorgenommen werden, denn hier ist der anfallende Wechselkurs wesentlich günstiger als in einer Wechselstube oder Bankfiliale.

Umgang mit einheimischen Behörden oder Sicherheitskräften

Den Anweisungen von Sicherheitsorganen, insbesondere der Polizei sollte umgehend Folge geleistet werden, denn somit vermeiden Sie eventuell falsch gedeutete Komplikationen, welche in Vietnam schwerwiegende Folgen nach sich führen können. Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle sollte man unbedingt auf gegebene Zeichen der Polizei achten, denn eine Missachtung kommt einer Flucht gleich. Der deutsche Führerschein findet in Vietnam keinerlei Anerkennung und muss vor der Benutzung eines Fahrzeuges umgeschrieben werden, denn ist dieses nicht der Fall, bedeutet das Fahren ohne Betriebserlaubnis und hat ungeahnte Geldstrafen zur Folge. Ein zwingend erforderlicher Gang zu einer Behörde in Vietnam erweist sich insbesondere für Laien oftmals als schwieriges Unterfangen, deshalb empfiehlt es sich professionelle Hilfe hinzuzuziehen. Diese erhält man bei sogenannten Agenturen, welche alle wichtigen behördlichen Formalitäten für Sie erledigen und ein angemessenes Honorar in Rechnung stellen. Auch die ansässige Landesvertretung, in diesem Falle die deutsche Botschaft steht einem mit Rat und Tat hilfreich zur Seite.

Die medizinische Versorgung in Vietnam

Das gesamte Gesundheitswesen in Vietnam ist mit dem in Europa keineswegs gleichzustellen, denn gute Ärzte und optimale Versorgung mit Medikamenten lassen hier sehr oft zu Wünschen übrig. Sollte sich ein Besuch bei einem Arzt nicht vermeiden lassen, sei es eine plötzlich auftretende Erkrankung oder gar ein Unfall, kann man sich an internationale Einrichtungen wenden. So findet man zum Beispiel in der Landeshauptstadt sehr gut ausgestattete Praktiken und Kliniken, welche unter der Leitung erfahrener Ärzte-Teams aus Frankreich, Israel oder auch Malaysia stehen. Die schnelle ambulante Versorgung bekommt man bei der Medical Family Practice auf der Kim Ma Road oder der SOS International Klinik auf der Dang Thai Mai. Bei schwerwiegenden Notfällen oder gar einer Evakuierung leistet das French Hospital auf der Phuong Mai schnelle und effektive Hilfe.